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Druck

Druckmesstechnik

 

 

Wie geht das?

Die Druckmessung ist nach der Temperatur die häufigste physikalische Messgröße in der Prozesstechnik. Die Begriffe wie: Absolutdruck - Relativdruck - Überdruck - Unterdruck - Differenzdruck - Luftdruck sind hier sehr gebräuchlich.

 

·      Absolutdruck entspricht bei 0 bar absoluten Vakuums. Die Messung ist meistens abhängig vom Luft druck, das ist beim Vergleichen der Werte zu berücksichtigten.

 

·      Relativdruck entspricht bei -1 bar absoluten Vakuums. Der Sensoraufbau ist immer einseitig mit dem atmosphärischen Luft druck verbunden. Es handelt sich hier um eine spezielle Art der Differenzdruckmessung. Die Messung wird immer auf den Luft druck bezogen und hat daher beim Messwertvergleich keinen Einfluss.

 

 

·      Überdruck hat immer ein + Vorzeichen und ist bei Relativdruckmessungen jener Druck der größer als der Luft druck ist, hier kann der Druck auch einige 1000 bar erreichen.

 

·      Unterdruck hat immer ein - Vorzeichen und ist bei Relativdruckmessungen jener Druck der unterhalb des Luftdruck ist. Der Wert kann max. -1 bar erreichen.

 

·      Differenzdruck ist der Druckunterschied von 2 getrennten Systempunkten in einem technischen Prozessablauf. Der Messwert kann positi v und / oder negativ werden.

 

·      Luftdruck ist der an einem beliebigen Ort der Erdatmosphäre vorhandene hydrostatische Druck der Luft. Dieser Druck entsteht durch die Gewichtskraft der Luftsäule, die auf der Erdoberfläche oder einem auf ihr befindlichen Körper steht. Der mittlere Luft druck der Atmosphäre auf Meereshöhe beträgt normgemäß 1013,25 mbar. Der Luft druck sinkt rasch mit der Höhe, um etwa 1 mbar je 8 Meter

 

Die Messumformer sind für allgemeine Anwendungen in der industriellen Druckmesstechnik gedacht. Die Drucktransmitter nutzen, in Abhängigkeit vom Messbereich, entweder eine Keramik- oder eine Polysilizium Messzelle zur Druckerfassung. Der am Drucksensor anstehende Druck des Messmediums bewirkt eine Auslenkung der Membran des Messelementes und damit eine Änderung der Messbrücke. Daraus ergibt sich eine druckproportionale Änderung der Brückenausgangsspannung. Durch die nachgeschaltete Temperaturkompensation wird der Temperatureinfluss auf Messanfang und Messspanne auf ein Minimum reduziert. Die mikroprozessorgesteuerte Auswerteelektronik realisiert eine hochgenaue Signalverarbeitung und überwacht den Messumformer vom Sensor bis zum Signalausgang. Die Selbstüberwachung des Sensors bietet dem Messumformer eine überlegene Sicherheit in industriellen Verfahrensabläufen.

 

 

Messbereich:

Überdrücke von 5 mbar bis zu 4000 bar, und Absolutdrücke von 20 mbar bis zu 1000 bar werden in ein druckproportionales Signal umgewandelt. Die Verstärkerelektronik gibt es in zwei Ausführungen, Zweileitertechnik 4...20 mA oder Dreileitertechnik 0...10 V, 0...5 V, 1...6 V. Die Hilfsenergieversorgung erfolgt durch Anschluss einer Gleichspannung.